Politische Forderungen
Solange LSBTQIA* Menschen nicht die gleichen Rechte und Teilhabechancen haben, gehen wir auf die Straßen und kämpfen für unsere Rechte!
Wir fordern gesamtgesellschaftlich …
- Offenheit für alle queeren Identitäten, auch nichtbinäre, asexuelle Identitäten
- die positive Begleitung von Coming-outs in Familie, Freizeit, Freundeskreis und am Arbeitsplatz
- Zivilcourage bei queerfeindlichen Handlungen
- Offenheit für alle queeren Identitäten und Zivilcourage gegen Queerfeindlichkeit
Wir fordern mehr Sichtbarkeit von queeren Identitäten, insbesondere …
- konkrete Begegnungsmöglichkeiten, adäquate und finanzierte Wohnformen für ältere queere Menschen sowie achtsame Begleitung, Betreuung und Pflege in diskriminierungsfreier Umgebung
- Schutz und Sicherheit für queere Kinder
- Sichtbarmachung von der intersektionalen Betroffenheit mehrfach marginalisierter Personen
- Sichtbarkeit und Gleichberechtigung durch gendergerechte Sprache
- Schutz, Sicherheit und achtsame Begleitung in allen Altersstufen, auch für Kinder und alte Menschen
Wir fordern international …
- die menschenwürdige und solidarische Behandlung (queerer) Geflüchteter
- ein entschiedenes Vorgehen, inkl. finanzieller Sanktionen, durch die EU-Kommission gegen Mitgliedsstaaten, die gemeinsame europäische Grundwerte untergraben
- die weltweite Wahrung der Menschenrechte in internationalen Beziehungen sowie im Rahmen der Entwicklungshilfe
- die Wahrung der Menschenrechte sowohl für queere Geflüchtete als auch für Queers innerhalb der Mitgliedsstaaten der EU
Wir fordern gesundheitspolitisch …
- diskriminierungsfreie und effiziente Zugänge zu geschlechtsaffirmierenden medizinischen Maßnahmen für trans* und nichtbinäre Personen
- verbesserte queersensible Gesundheitsversorgung, durch die sich LSBTQIA* Menschen bei Ärzt*innen sicher fühlen können
- diskriminierungsfreie und queersensible Gesundheitsversorgung, insbesondere zu geschlechtsaffirmierenden Maßnahmen
Wir fordern von der Landespolitik …
- die Verankerung von sexueller Bildung, die alle Lebensrealitäten miteinschließt, in den Lehrplänen aller Schulformen
- die Förderung queerer Kulturveranstaltungen
- die Beachtung gesellschaftlicher Diversität in Gremien
- die Berücksichtigung aller Geschlechter auf offiziellen Vorlagen (Zeugnisse, Urkunden, Zertifikate)
- regelmäßige verpflichtende Fortbildungen für Lehrpersonal
- besseren Zugang zu politischer Bildung und Förderung von kritischem Denken
- Inter*geschlechtlichkeit als unaufgeregtes Thema im Biologieunterricht
- eine Schulsozialarbeiter*in an jeder Schule, die zu queeren Lebensrealitäten fortgebildet wurde
- finanzielle und soziale Unterstützung queerer Personen in Studium und Ausbildung, auch bei Studiengebühren ausländischer Studierender, da Familien häufig die Unterstützung einstellen
- die Bedürfnisse queerer Menschen in Stadtplanung, Gesetzesentwicklung etc. miteinzubeziehen
- stärkere Förderung und Miteinbeziehung von queerer Bildung und Kultur
Wir fordern von der Bundespolitik …
- die Bewahrung und Überarbeitung des Selbstbestimmungsgesetzes
- die Modernisierung des Abstammungsgesetzes: gleiche Rechte für Regenbogenfamilien
- die Erweiterung des Grundgesetzes Art. 3.2 zum Schutz vor Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität
- das Schließen der Umgehungsmöglichkeit des Verbots von nicht notwendigen medizinischen Eingriffen bei inter* Babys schließen inkl. Dokumentation und Aufklärung
- die Wiedereinführung des bundesweiten Aktionsplanes „Queer leben“
- eine bundesweite Regelung zur Einrichtung von Unisextoiletten in allen öffentlichen Einrichtungen
- den verbesserten rechtlichen Schutz queerer Jugendlichen in queerfeindlichen Familien, Umfeld, Schule, Ausbildung, Sportvereinen etc.
- die Bekämpfung queerfeindlicher Hasskriminalität inkl. Förderung von Prävention und statistischer Erfassung entsprechender Straftaten
- Schutz und Sicherheit für queere Geflüchtete, inklusive gezielter und spezifisch geschulter Beratungs- und Unterstützungsangebote
- keine Einstufung von Ländern als „sicheres Herkunftsland“, in denen queere Menschen diskriminiert, kriminalisiert und stigmatisiert werden
- Entschädigung und Entschuldigung bei inter* Personen, an denen im Kindesalter irreversible, nicht medizinisch notwendige Operationen durchgeführt wurden, und bei trans* Personen, die sich nach dem TSG sterilisieren lassen mussten
- die Bekämpfung queerfeindlicher Hasskriminalität inkl. Förderung von Prävention und statistischer Erfassung entsprechender Straftaten
Wir fordern von der Kommunalpolitik …
- die Stelle einer Queerbeauftragten innerhalb der Stadtverwaltung zu etablieren
- ein festes und erhöhtes Budget für queere Beratungsarbeit und Angebote in Aachen
- die Verstetigung und finanzielle Unterstützung des CSDs
- mehr Sicherheit an öffentlichen Plätzen und im ÖPNV (ASEAG)
- mehr Sicherheit und queere Angebote in der StädteRegion und im ländlichen Raum
- Unisextoiletten in öffentlichen Gebäuden
- alle Geschlechter in Formularen und Anträgen der kommunalen Verwaltung zu integrieren
- mehr Engagement bei der Bekämpfung von Hasskriminalität, bessere Konzepte zur Prävention durch mehr Aufklärung, mehr Bildung und Bildungsangebote
- die Stelle einer Queerbeauftragten in der Stadtverwaltung sowie ein festes und erhöhtes Budget für queere Angebote, Beratungsarbeit und den CSD in Aachen
Programm 2026
21:00 Uhr28.08.2026Freitag
Wallis Bird
Am Freitag, 28. August 2026, beginnt das CSD-Wochenende ab 17 Uhr auf dem Katschhof mit einer Party für alle. Erlebt um 21 ...
21:00 Uhr29.08.2026Katschhof
Schrottgrenze
CSD Aachen, Sa. 29. August, ab 13 Uhr auf Katschhof & Markt. Den Abend macht SCHROTTGRENZE ab 21 Uhr unvergesslich. Wir sehen ...
18:30 Uhr29.08.1981Markt
JAN und ZIC
Zum 5. Mal beehren JAN und ZIC den CSD: Jan macht den Auftakt mit House und Techno. Zic bringt melodischen Techno mit, ...


